23. Januar 2015

Ralf Georgi: Frühwarnsystem zum Schutz vor Giftködern nötig

Die Linksfraktion im Saarland fordert ein öffentliches Frühwarnsystem vor gefährlichen Giftködern im Saarland, beispielsweise durch Internetseiten oder eine App, in die Landesbehörden, Polizei und Revierleiter Informationen einspeisen können. Der tierschutzpolitische Sprecher Ralf Georgi erklärt: „Die Landesregierung hat auf meine Anfrage eingestehen müssen, dass sie eigentlich gar keine Ahnung hat, wo im Land Giftköder liegen oder gelegen haben. (Drucksache 15/1212: „Da eine gesetzliche Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen seitens der Behörden in Bezug auf solche Fälle fehlt, können keine konkreten Zahlen genannt werden. Auch kann keine Aussage zur Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren gemacht, noch die Dunkelziffer geschätzt werden.“)  Sie verlässt sich lieber auf Warnschilder und private Webseiten. Aber wenn in einem Wald vergiftete oder mit Rasierklingen versehene Köder ausliegen, durch die Hunde und Katzen aber auch Dachse, Füchse, Marder und Wildschweine qualvoll zu verenden drohen, dann muss man Tierhalter davor warnen. Wo man Warnschilder aufstellen kann, kann man auch per Klick und Knopfdruck Warnungen in eine App einspeisen. Es ist schon grotesk, dass der Innenminister von den Kommunen eine detailgetreue Hundebiss-Statistik einfordert, die Regierung beim Schutz von Hunden vor Giftködern aber untätig bleiben will.“