Astrid Schramm: Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern, statt darauf zu hoffen, dass Menschen aus deutlich ärmeren Ländern bereit sein werden, diese Arbeit zu diesen unsäglichen Bedingungen zu erfüllen

Astrid Schramm

DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert mehr Geld und Personal für die saarländischen Krankenhäuser, um den massiven Pflegenotstand zu beenden. „Es kann nicht die Lösung sein, die Ansprüche herabzusetzen, um ausländische Kräfte für den Pflegeberuf zu gewinnen, den viele Deutsche nicht mehr anstreben aufgrund des hohen Drucks, der Belastung, der schwierigen Vereinbarkeit mit der Familie, den vielen Überstunden und der dafür zu geringen Bezahlung“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Astrid Schramm und widerspricht damit der Krankenhausgesellschaft. „Der Pflegeberuf muss insgesamt aufgewertet werden, dazu gehören klare gesetzliche Vorgaben über die Zahl der Pflegekräfte pro Station und mehr Geld für die Kliniken, damit ausreichend Personal eingestellt werden kann und die vorhandenen Kräfte entlastet werden können“, so Schramm. „Dafür muss das Land auch ausreichend Mittel für die nötigen Investitionen bereitstellen, damit die Krankenhäuser nicht weiterhin am Personal sparen, um wichtige Geräte anschaffen zu können. So wie bisher kann und darf es nicht mehr weitergehen. Es wäre auch wirklich unsozial, einfach darauf zu hoffen, dass Menschen aus deutlich ärmeren Ländern bereit sein werden, diese gesellschaftlich wichtige Arbeit zu diesen unsäglichen Bedingungen zu erfüllen, statt die Bedingungen für alle zu verbessern. Es wäre auch deutlich mehr Geld da, wenn es endlich eine solidarische Bürgerversicherung gäbe, in die wirklich jeder einzahlt, und wenn Millionen-Einkommen, -Vermögen und –Erbschaften gerecht besteuert würden.“

Zu den Vorgängen im Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland

Oskar Lafontaine

Zu den Vorgängen im Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland erklärt Oskar Lafontaine: „Ich bedauere die Auseinandersetzungen im Landesvorstand. Unseren Wählerinnen und Wählern versichere ich, dass die Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE weiterhin für die politischen Ziele eintritt, die seit vielen Jahren mit meinem Namen verbunden sind. Die Vorgänge im Landesvorstand ändern daran nichts. Die bisherige Praxis, Bundestags- und Landtagsmandate in Mitgliedervollversammlungen zu vergeben, bei denen Mitglieder abstimmen, die kurz vorher in die Partei eingetreten sind und danach nicht mehr gesehen werden, kann nicht fortgesetzt werden. Unsere Wählerinnen und Wähler und die Mitglieder, die sich ehrenamtlich engagieren und die Arbeit der Partei tragen, haben Anspruch auf ein faires Verfahren und darauf, dass in Zukunft niemand mehr durch Manipulationen, die gegen das Parteiengesetz verstoßen, ein Mandat erlangen kann.“

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Quelle: http://www.linksfraktion-saarland.de/nc/politik/aktuelles/