23. August 2010

SPD-Rentenbeschluss unzureichend

Der Beschluss des SPD-Präsidiums zur Rente mit 67 ist nach Auffassung des Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE, Rolf Linsler, völlig unzureichend. Er berücksichtigt überhaupt nicht, dass allein schon durch das Lohndumping der letzten Jahre die Rentnerinnen und Rentner erhebliche Verluste hinnehmen mussten.

Linsler: „Luxemburgs Premierminister Juncker hat den Finger in die Wunde gelegt. In Luxemburg stiegen seit Einführung des Euro die Löhne um 40 Prozent, bei uns nur um zwölf Prozent. Das von der SPD auf den Wege gebrachte Hartz IV-Gesetz hat den Rentnerinnen und Rentnern eine um rund 30 Prozent geringere Rente beschert.“ Darüber hinaus sind durch die Kürzungsfaktoren die Renten schon um weitere 30 Prozent zurückgegangen. Linsler: „Die SPD muss sich endlich mit den Niedriglöhnen beschäftigen. Millionenfache Altersarmut ist vorprogrammiert. Wer heute 1.000 Euro im Monat hat, hat nach 45 Arbeitsjahren nur 400 Euro Rentenanspruch. An diesem Skandal ändert der SPD-Beschluss nichts.“