„Wie soll eine ausreichende medizinische Versorgung gewährleistet sein, wenn künftig kilometerweite Anfahrten zum nächsten Krankenhaus nötig sind“, stellt Elmar Seiwert, Kreisvorsitzender DIE LINKE, zum Thema beabsichtigte Schließungen der Krankenhäuser im Hochwald, als Frage in den Raum.
Insbesondere für die Notfallmedizin, bei der Minuten über Leben und Tod entscheiden, hätte die Schließung der Krankenhäuser fatale Folgen. „DIE LINKE sieht sich in der Verantwortung gegenüber den Mitbürgern im flächenmäßig größten Landkreis des Saarlandes und spricht sich gegen eine Schließung der Krankenhäuser in Wadern und Losheim aus. Zumal gerade in Losheim erst eine größere Investition getätigt wurde“, wie Dagmar Ensch-Engel, umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag des Saarlandes anfügt.
Als Gewerkschaftler sieht Seiwert auch die Arbeitsplätze, die durch die Schließung der Krankenhäuser verloren gehen könnten. „Dies ist in unserem ohnehin strukturschwachen Kreis nicht hinnehmbar“, so Seiwert weiter. Die LINKE im Kreis Merzig-Wadern nimmt Gesundheitsminister Weisweiler beim Wort, wenn er beteuert, oberstes Ziel sei eine medizinisch hochwertige Versorgung der Bevölkerung.