9. Februar 2010 Astrid Schramm

Wirtschaftlichkeit vor Sicherheit?

Als skandalös und nicht hinnehmbar bezeichnet die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Astrid Schramm, den derzeitigen Impfstoff-Engpass:

„Seit Mitte Januar sind sieben Kinderimpfstoffe nicht mehr lieferbar. Grund dafür ist die Auslastung des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline mit der Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffes. Es kann nicht akzeptiert werden, dass die Herstellung des Pandemie-Impfstoffes, der für das Pharmaunternehmen lukrativer ist, Vorrang gegenüber der Gesundheit der Babys und Kleinkinder hat. Es ist Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, die Monopolstellung einzelner Pharmaunternehmer zu unterbinden.“