29. Januar 2010

Mehr Sicherheit durch landesweiten Nachtbuseinsatz.

Das Saarland ist – gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern - immer noch unrühmlicher Vorreiter bei sogenannten Disco-Unfällen. Das geht aus Untersuchungen des Euro Club Auto hervor. Deshalb begrüßt die Linksfraktion im saarländischen Landtag auch die laufenden, vom Land finanzierten, Pilotprojekte für Nachtbusse. „Es ist aber sehr bedauerlich, dass ausgerechnet im flächenmäßig größten Landkreis Merzig kein solches Pilotprojekt angesiedelt und vor Abschluss der Verhandlungen des Landes mit den Kreisen auch nicht angedacht ist“, sagt die Landtagsabgeordnete Dagmar Ensch-Engel.

Im Kreis Merzig würde derzeit geprüft, in welchem Umfang Nachtbuslinien eingesetzt werden könnten. „In Zeiten knapper Kassen befürchten wir, DIE LINKE, aber, dass die Landkreise keinen großen finanziellen Spielraum haben um solche Linien einzurichten. Wir halten es auch für bedenklich, dass die Benutzer einen Fahrpreis zahlen sollen.“ Hier sei das Land in der Pflicht. Die Linksfraktion fordert von der Landesregierung daher, den Ausbau der Nachtbuslinien voranzutreiben und zeitnah über den Stand der Verhandlungen zu informieren.