25. März 2010

Endlich echte Lernmittelfreiheit für alle statt immer höhere Schulbuchgebühren

Die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Barbara Spaniol, übt massive Kritik an steigenden Schulbuchgebühren und erneuert ihre Forderung nach echter Lernmittelfreiheit für alle: „Kaum eine Schule bleibt unter 90 Euro. Viele Eltern müssen gar bis zu 110 Euro zahlen – das zeigt, dass das Ausleihsystem nach dieser Lesart jetzt schon gescheitert ist.“  

Spaniol moniert weiterhin, dass im Haushaltsentwurf der neuen Landesregierung keine höheren Mittel zur Entlastung von Schulbuchkosten eingestellt seien. „Mit dem von der CDU mit heißer Wahlkampfnadel gestrickten Gesetz wird viel zu viel Geld in die Bürokratie des Ausleihsystems gesteckt. Dabei müssten die Schulkinder direkt davon profitieren.“

Deshalb plädiere DIE LINKE nochmals für die komplette Abschaffung der Ausleihgebühr, wie beispielsweise in Thüringen. „Es muss durchgesetzt werden, dass Schulbücher ohne Kostenbeteiligung der Eltern ausgeliehen werden können. Die Entlastung der Familien hat im Vordergrund zu stehen. Und es ist Aufgabe des Landes, für eine nachhaltige Finanzierung von Lernmitteln zu sorgen anstatt hier die Kommunen im Regen stehen zu lassen“,  so Barbara Spaniol abschließend.