Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Prof. Dr. Heinz Bierbaum hat heute eine Auffanggesellschaft mit Beteiligung des Landes und der Belegschaft gefordert:
„Dabei soll das Land die Federführung übernehmen, beispielsweise vertreten durch die SIKB. Für eine nachhaltige Sicherung von Halberg Guss ist aber insbesondere auch die Beteiligung der Belegschaft notwendig.“
Bierbaum verweist darauf, dass die 1.200 Arbeitsplätze in Saarbrücken gehalten werden müssen, da eine Schließung des Werkes nicht nur Auswirkungen auf die Mitarbeiter von Halberg Guss selbst habe, sondern dass damit ein Eckstein saarländischer Industrie aufgegeben werden würde. „Halberg Guss ist voll ausgelastet, die Kurzarbeit wurde beendet und es wurden Mitarbeiter aus der Transfergesellschaft zurückgerufen. Das Unternehmen verfügt über zukunftsträchtige Neuentwicklungen.“
Der wirtschaftspolitische Sprecher befürwortet, dass schnellstmöglich durch den Insolvenzverwalter und der Landesregierung unter Beteiligung des Betriebsrates und der IG Metall ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden muss. „Es gilt, den Produktionsstandort Saarbrücken und damit über 1.000 Arbeitsplätze langfristig zu sichern.“