21. Mai 2010

Spaniol fordert unabhängige zentrale Beratungsstelle als „Rettungsring“ bei Gewalt an Schulen

Angesichts der bekannt gewordenen Gewalt- und Missbrauchsfälle fordert die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Barbara Spaniol, eine institutionsunabhängige Anlaufstelle für Eltern, Schüler, pädagogisches und nicht pädagogisches Personal. „Der Schutz für Kinder und Jugendliche braucht eine höhere Priorität. Dazu gehört eine bessere Prävention, mehr geschultes pädagogisches Personal und Beratungsstellen, die nicht dem Sparzwang unterliegen dürfen. Wir fordern die Einrichtung einer anonym arbeitenden Stelle als eine Art ‚Rettungsring’ bei Gewalt jeglicher Art an Schulen.“

Eine solche Beratungs- und Anlaufstelle müsse eine zügige Betreuung der Opfer und zeitnah Schutzmaßnahmen einleiten sowie Konfliktlösungen erreichen. „Es muss außerhalb der Institutionen – Schule oder Kirche – verlässliche, bekannte sowie kinder- und jugendgerechte Hilfen geben. Das Wohl der Schülerinnen und Schüler gehört mehr denn je viel stärker in den Mittelpunkt“, so Spaniol abschließend.