14. Juni 2011

Bildungsreform: Stufenmodell der Arbeitskammer richtig

Die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag des Saarlandes, Barbara Spaniol, unterstützt das Stufenmodell des Arbeitskreises Bildung unter Mitwirkung der Arbeitskammer: „Dieser Vorschlag sollte ernsthaft geprüft werden. Damit sind quasi kostenneutral kleinere Klassen und die Bekämpfung des Unterrichtsausfalles an unseren Schulen möglich.“

Spaniol sieht mit diesem Vorschlag eine Möglichkeit, die Klassenfrequenz der neu einzurichtenden Gemeinschaftsschule für die ersten vier Jahre schulstandortbezogen auf 24 zu begrenzen. Um „Ausreißer“ nach oben zu vermeiden, wird ein neuer Klassenteiler von 27 vorgeschlagen.

Nach der Übergangsfrist von vier Jahren ist die standortbezogene durchschnittliche Klassenfrequenz an der Gemeinschaftsschule auf 22 abzusenken. „Damit würde eine Finanzierung möglich ohne eine Mehrbelastung des Landeshaushaltes durch den bis dahin weiter anhaltenden Schülerrückgang. Der Klassenteiler wird neu auf 25 festgelegt. Neben den verbesserten, stärker auf „individuelles Lernen“ ausgerichteten kleineren Klassen lässt sich so auch eine Verringerung des Unterrichtsausfalls erreichen“, betont die Bildungspolitikerin der Linksfraktion.