12. September 2011

Kürzung der Schülerförderung: Akt der Armseligkeit

Als weiteren „Akt der Armseligkeit“ im Spartheater der Landesregierung bezeichnet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im saarländischen Landtag und bildungspolitische Sprecherin, Barbara Spaniol, die geplante Kürzung der Fahrtkostenzuschüsse im Bereich der Schülerförderung:

„Nach der Streichung der Beitragsfreiheit im letzten Kindergartenjahr folgt nun der nächste Sparakt auf dem Rücken von einkommensschwachen Familien. Das ist wiederum ein Tabubruch dieser Landesregierung und ein neuer unsäglicher Höhepunkt beim Sparen an der Bildung. Wir fordern Jamaika auf, von diesen Kürzungsplänen Abstand zu nehmen.“

Schülerförderung sei Aufgabe des Landes, um gleiche Chancen zu gewährleisten. Spaniol dazu weiter: „Die meisten Wege zur Schule im Saarland sind gerade im ländlichen Raum immer noch weit und teuer. Viele Schüler und Eltern sind auf finanzielle Entlastung angewiesen. Das muss ohne hohe bürokratische Hürden möglich sein. Trotz schwieriger Haushaltslage halten wir eine angemessene Schülerförderung für unumgänglich. Ansonsten wird die selbst auferlegte Schuldenbremse zur Bildungsbremse und das werden wir als LINKE nicht mitmachen.“