31. Juli 2012

Barbara Spaniol: Stopp der Lohndiskriminierung der Frauen im Saarland-Forderung eines gesetzlichen Mindestlohns

Auf Grund der aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes, wonach zwei Drittel der saarländischen Frauen Geringverdiener sind, fordert die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Barbara Spaniol, erneut von der Großen Koalition die Umsetzung des Mindestlohns und den Stopp der Lohndiskriminierung der Frauen im Saarland. „Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro und Tarifverträge, die Frauen nicht länger schlechter stellen. Minijobs müssen mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit gleichgestellt werden. Außerdem sind Frauen - vor allem Alleinerziehende - auf flächendeckende, möglichst gebührenfreie Ganztagsbetreuung ihrer Kinder angewiesen, um aus der oft unfreiwilligen Teilzeitfalle herauszukommen.“

Die SPD sei in der Großen Koalition gefordert, endlich ihre Versprechen einzulösen. Es könne nicht sein, dass knapp ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten mit einem Stundenlohn unter 8,50 Euro so gering bezahlt würden, dass sie damit kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. "Den Worten müssen Taten folgen. Alles andere ist unglaubwürdig und geht zu Lasten der Beschäftigten“, so Spaniol.