8. März 2012

Dagmar Ensch-Engel: Gedenkveranstaltung Fukushima-Katastrophe in Schengen

Anlässlich des ersten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima ruft die Linksfraktion zu einer „Veranstaltung gegen das Vergessen“ auf, die am Sonntag, 11. März 2012 um 13 Uhr in Schengen, gegenüber dem Centre Européen stattfindet. Hierzu sind alle Organisationen, Initiativen, Verbände, Gruppen, Parteien , Wählergemeinschaften und Einzelpersonen herzlich eingeladen. Geplant sind dabei Aktionen wie musikalische Beiträge, eine Gedenkminute an die Opfer der atomaren Katastrophen sowie eine Menschenkette. 

Die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag des Saarlandes, Dagmar Ensch-Engel sagt dazu: „Fukushima galt als japanisches Atomkraftwerk als eins der sichersten der Welt. Das war ein Irrtum und führte zur größten Reaktorkatastrophe nach Tschernobyl. Selbst jetzt , nach einem Jahr werden immer noch mehr als 500.000  Liter Wasser täglich in die havarierten Reaktoren gepumpt, um eine unkontrollierte nukleare Kettenreaktion zu verhindern. Die verseuchten Regionen werden für Jahrhunderte nicht mehr bewohnbar sein. Über die Opfer wird nicht geredet, genaue Opferzahlen existieren nicht.. Tatsächlich wurden mehr als 200 000 Menschen evakuiert.

Die Katastrophe von Fukushima darf sich nicht wiederholen, deshalb sind sich alle Unterstützer der Veranstaltung einig: Das französische AKW Cattenom muss sofort abgeschaltet werden."