30. März 2012

Heinz Bierbaum: Schlecker-Frauen muss geholfen werden

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Prof. Dr. Heinz Bierbaum, fordert die saarländische Landesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass auch die Bundesländer, die bisher abseits stehen, sich an der geplanten Transfergesellschaft für die Schlecker-Mitarbeiterinnen beteiligen. Dies gelte vor allem für Bayern. Ohne eine solche Beschäftigungsgesellschaft würden die in ihrer Existenz bedrohten Schlecker-Frauen noch härter getroffen als ohnehin schon. Zugleich wies Bierbaum darauf hin, dass es offensichtlich erhebliche Unstimmigkeiten bei der Sozialauswahl gebe. So beklagten sich die Belegschaftsmitglieder, dass alleinverdienende Frauen mit vier Kindern bei Schlecker gekündigt würden, während sozial weniger betroffene Frauen ihren Arbeitsplatz behalten könnten. Bierbaum forderte alle Beteiligten auf, die Sozialauswahl korrekt vorzunehmen.