26. November 2012

DIE LINKE: SPD hat kein Rezept gegen Altersarmut

„Auch das jetzt von der SPD vorgelegte Rentenkonzept verhindert Altersarmut nicht“, erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Heinz Bierbaum. Richtig sei zwar, dass die Höhe der Rente von der Lohnentwicklung bestimmt werde, mit einem Mindestlohn von lediglich 8,50 Euro  sei die Altersarmut aber weiterhin vorprogrammiert. Deshalb sei nach Auffassung der LINKEN ein Mindestlohn von 10 Euro die Stunde unbedingt notwendig.

Bierbaum: „DIE LINKE will ein lebensstandardsicherndes Rentenniveau wieder herstellen. Deshalb muss die alte Rentenformel wieder hergestellt und damit die sogenannten Dämpfungsfaktoren wie z.B. der „Riesterabschlag“, wieder abgeschafft werden.“

Auch bei der Rente mit 67 seien die Vorschläge der SPD halbherzig. DIE LINKE sei als einzige Partei klar gegen die Rente erst ab 67 und vertrete damit auch als einzige Partei dazu die gewerkschaftliche  Position. 
„DIE LINKE will eine solidarische  Mindestrente einführen, die sicherstellt, dass kein Mensch im Alter ein Nettoeinkommen unterhalb der Armutsgrenze hat“, so Bierbaum abschließend.