23. November 2012

Ralf Georgi: Saarland Schlusslicht bei barrierefreien Bahnhöfen – Land muss handeln

Der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Ralf Georgi, fordert die Landesregierung und die Deutsche Bahn auf, endlich den behindertengerechten und familienfreundlichen Umbau von Bahnhöfen im Land anzugehen. Anlass ist eine Untersuchung der "Allianz pro Schiene“, nach dem das Saarland bundesweites Schlusslicht bei der Barrierefreiheit von Bahnhöfen ist. Hier sind nur 45 Prozent der Bahnhöhe stufenfrei, während es im bundesdeutschen Durchschnitt 73 Prozent und beim Spitzenreiter Mecklenburg-Vorpommern sogar 92 Prozent sind.

"Im Saarland ist nicht einmal jeder zweite Bahnhof ohne Stufen zu erreichen“, so Georgi. "Das bedeutet, dass Gehbehinderte eben nicht einfach so mit der Bahn fahren können. Und auch für Familien mit Kinderwagen oder Fahrradfahrer ist es schwer. Bezeichnend ist auch, dass selbst der Bahnhof der zweitgrößten Stadt im Saarland, Neunkirchen, immer noch nicht barierrefrei gestaltet ist. Das ist ein Armutszeugnis und muss schnellstens geändert werden.“ <xml></xml>