28. August 2013

Barbara Spaniol: Bildungsminister muss Zahlen zum Lehrerstellenabbau auf den Tisch legen – Bildungskahlschlag verhindern

Zu den Vorwürfen der Landeselterninitiative, der Schülerrückgang sei hochgerechnet, um noch mehr Lehrerstellen einzusparen, fordert die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Barbara Spaniol, Bildungsminister Commercon umgehend zur Aufklärung auf. „Die konkreten Zahlen müssen auf den Tisch. Zurückgehende Schülerzahlen sind eine Chance für Qualitätsverbesserungen mit kleineren Klassen und mehr individueller Förderung. Ein Lehrerstellenkahlschlag in einer Dimension von den heute schon geplanten 588 macht all das zunichte." DIE LINKE kritisiert erneut mit aller Schärfe den geplanten Personalabbau, der alle Schulen treffen werde. Spaniol dazu: „Die gute Ausbildung unserer Kinder darf nicht durch die Streichung von Lehrerstellen gefährdet werden. Damit die Gemeinschaftsschule ein Erfolg wird und die inklusive Schule gelingt, brauchen wir mehr statt weniger Lehrer - mehr Ressourcen statt weniger." Spaniol weiter: „Stattdessen stehen Schulschließungen und Unsicherheiten im Raum. Ebenso fehlt nach wie vor ein klares Oberstufenkonzept an den Gemeinschaftsschulen auf Augenhöhe mit dem Gymnasium, damit mehr Gemeinschaftsschüler die Chance zum Abitur nach 9 Jahren erhalten. Wir fordern den Bildungsminister erneut auf, nicht noch weiter einzuknicken und den fortschreitenden Bildungskahlschlag abzustellen“, so Spaniol abschließend.