18. Dezember 2013

Heinz Bierbaum: DIE LINKE fordert Mitarbeitergesellschaft für Ruia

Angesichts der erneuten Turbulenzen um Ruia, verbunden mit der Gefahr des Verlustes der Arbeitsplätze, fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im saarländischen Landtag , Heinz Bierbaum, eine Mitarbeitergesellschaft für Ruia: „Seit Jahren ist die Belegschaft der Beckinger Schraubenfabrik Spielball von Unternehmensübernahmen, die nicht zu einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung geführt haben, sondern im Gegenteil Standorte und Arbeitsplätze aufs höchste bedrohen. Nach der Pleite von Ruia sind durch die beabsichtigte Übernahme durch den US-Unternehmer Whitesell erneut die Arbeitsplätze gefährdet. Whitesell verfügt ganz offen sichtlich nicht über ein geeignetes unternehmenspolitisches Konzept und verprellt zudem die Kunden durch eine wahnwitzige Preispolitik. Nur die Belegschaft selbst, die durch ihre Arbeit das Unternehmen am Leben gehalten hat, ist ein Garant dafür, dass die Beckinger Schraubenfabrik eine Zukunft hat. Es muss jetzt eine Lösung gefunden werden, bei der die Belegschaft über eine Mitarbeitergesellschaft entscheidenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik erhält. Eine solche Lösung – durchaus im Verbund mit privaten Investoren – ist bereits in der Vergangenheit als Alternative zur Übernahme von Whitesell angedacht worden. Sie muss jetzt schnellstens realisiert werden. Nur so können die Standorte und die Arbeitsplätze nachhaltig gesichert werden.“