29. Januar 2013

Astrid Schramm: Schlecker-Frauen nicht hängen lassen

Vor der letzten Landtagswahl ist das Unternehmen Schlecker in Konkurs gegangen. Im Saarland waren davon etwa 240 Mitarbeiterinnen betroffen. Dazu erklärt Astrid Schramm, Abgeordnete der LINKEN im saarländischen Landtag: „Nach wie vor sind über die Hälfte der ehemaligen Schlecker-Beschäftigten im Saarland seit August letzten Jahres immer noch arbeitslos. Hier liegt das Saarland unter dem Bundesdurchschnitt. Auch bei den bisherigen Vermittlungen mussten die ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen beim Lohn und auch bei der Arbeitszeit Abstriche in Kauf nehmen.“ Die von der Landesregierung finanzierte Integrationsbegleitung in Höhe von 60.000 Euro als alleiniges Mittel zur Vermittlung der Schlecker-Frauen reiche nicht aus, so Schramm. „Wir brauchen dringend eine Anschubfinanzierung durch die saarländische Landesregierung, um die Gründung von Dorfläden zu unterstützen, ähnlich wie dies bereits in Baden-Württemberg durchgeführt wurde.“