10. Juli 2013

Astrid Schramm: Bessere Rahmenbedingungen für inhabergeführte Apotheken

Vor dem Hintergrund der sinkenden Anzahl von Apotheken im Saarland erklärt Astrid Schramm, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag: „Da viele Apothekerinnen und Apotheker in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen und die Inhaberinnen und Inhaber kaum noch Nachwuchs finden, wird eine unzureichende Versorgung mit Arzneimitteln auf dem Land befürchtet. Schon jetzt müssen beispielsweise Menschen im Nordsaarland bis zu 25 Kilometer weit fahren um eine Notdienst-Apotheke zu erreichen.“ Um eine Versorgung auf dem Land überall zu gewährleisten, müsse es vernünftige Rahmenbedingungen geben, so Schramm. Dazu gehöre auch eine angemessene Erhöhung des Honorars für Apothekerinnen und Apotheker. Schramm weiter: „Apothekerinnen und Apotheker leiden zudem ebenso wie die Kundschaft unter undurchsichtigen und bürokratischen Rabatt- und anderen Selektivverträgen, die die Versorgungsqualität verschlechtern und zu unterschiedlicher Versorgung je nach Kassenzugehörigkeit führen.“ DIE LINKE habe bereits im letzten Jahr anlässlich der Apothekerproteste auf die Missstände hingewiesen. „Präsenzapotheken gewährleisten eine intensive Beratung und Betreuung, die gerade für ältere Menschen in ländlichen Regionen unbedingt erhalten werden muss“, so Schramm abschließend.