2. Juli 2013

Barbara Spaniol: Unverantwortliche Verhinderungsstrategie in Sachen Uniwohnheim D

Im heutigen Wissenschaftsausschuss zum Thema Wohnheim D wurde deutlich, dass die Landesregierung die Abgeordneten offenbar getäuscht hat. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Barbara Spaniol: „Uns wurde in der letzten Sitzung berichtet, dass die Finanzierung nur noch von einem entsprechenden Antrag der Universität abhänge. Heute hat der Unipräsident klargestellt, dass die Uni auf keinen Fall auf Grund der drohenden Sparkeule einen solchen Antrag stellen könne. Das war der Landesregierung von Anfang an bekannt. Es ist unverantwortlich, Lösungen zur Bekämpfung der studentischen Wohnungsnot in einer solchen Art und Weise zu verhindern.“ Spaniol weiter: „Studierende, vor allem ausländische, brauchen bezahlbaren Wohnraum mit sozialverträglichen Mieten, und zwar möglichst campusnah. Das ist nur mit Wohnheimplätzen möglich. Dazu muss das Wohnheim D mindestens saniert bzw. neu gebaut werden.“ Ein nachhaltiges tragfähiges Wohnraumkonzept für die Saar-Uni sei längst überfällig. Immer noch stünden viel zu viele Studierende auf der Warteliste. „Über 800 Studenten werden im Wintersemester wieder Wohnraum suchen. Deshalb braucht das Studentenwerk dringend eine feste Zusage für Zuschüsse vom Land“, so Spaniol. „Es muss Schluss sein mit der endlosen Hinhaltetaktik auf dem Rücken der Studierenden.“