7. März 2013

Barbara Spaniol: Gleiche Chancen für Frauen und Rechtsanspruch auf Schutz vor Gewalt

Anlässlich des morgigen internationalen Frauentages fordert die stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Barbara Spaniol, erneut gleiche Lohn- und Gehaltschancen für Frauen, die gesetzliche Frauenquote und einen Rechtsanspruch auf Schutz vor Gewalt. „Der gesellschaftliche Druck, die Diskriminierung von Frauen zu beenden, wird zu Recht immer größer. Gleicher Lohn und gleiche Chancen für die gleiche Arbeit - dieses Prinzip muss heutzutage auf allen Ebenen durchgesetzt werden. Die gesetzliche Quote ist der Schritt in die richtige Richtung und der Anfang vom Ende der „Freiwilligkeit“ beim Besetzen von Führungspositionen, die Frauen immer benachteiligt.“ Vor allem müsse die Lohndiskriminierung von Frauen gestoppt werden. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes seien zwei Drittel der Saarländerinnen Geringverdiener. Spaniol dazu: „Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro und Tarifverträge, die Frauen nicht länger schlechter stellen. Auch müssen Minijobs mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit gleichgestellt werden.“ Darüber hinaus trete DIE LINKE für einen Rechtsanspruch auf sofortigen Schutz und Hilfe vor Gewalt gegen Frauen ein. „Dazu gehört eine feste Finanzierung der Frauenhäuser, die als Fluchtorte oft der letzte Ausweg für Frauen und ihre Kinder sind“, so Spaniol abschließend.