26. März 2013

Astrid Schramm: Aufstockung in Medizinerausbildung dringend notwendig

Anlässlich des immer größer werdenden Ärztemangels im Saarland erklärt Astrid Schramm, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag: „Der Mangel an Ärzten liegt nicht an dem geringen Interesse der Abiturienten an einem Medizinstudium. Bundesweit gibt es 40000 Bewerber, allerdings sind nur 10000 Studienplätze verfügbar. Dies zeigt, dass dringend mehr Kapazitäten in dem Bereich geschaffen werden müssen.“ Auch im Saarland sei das Problem des Ärztemangels mittlerweile angekommen. Schramm: „Zwar gibt es mehr ausländische Ärzte als früher, aber nicht mehr genügend deutsche Mediziner, die hier arbeiten wollen. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Arbeitsbedingungen von Ärzten im Saarland dringend verbessert werden. Beispielsweise sind überlange Schichten sehr belastend. Die Arbeit muss daher auf mehr Ärzte verteilt werden, um Qualitätseinbußen bei der Behandlung von Patienten zu vermeiden.“ Hier sei die Landesregierung in der Pflicht, mehr Abiturienten den Zugang zu einem Medizinstudium zu erleichtern und eine Ausweitung des bestehenden Ärztemangels zu verhindern. „Eine Schaffung von zusätzlichen Medizin-Studienplätzen und Reformen bei der Aus- und Weiterbildung sind zudem dringend notwendig“, so Schramm abschließend.