28. November 2013

Astrid Schramm: Persönliches Engagement statt Briefe schreiben

Anlässlich der drohenden Einstellung der Saarbahn-Verbindung nach Saargemünd erklärt die Abgeordnete der Linksfraktion des saarländischen Landtags, Astrid Schramm: „Der Bericht der Landesregierung im heutigen Verkehrsausschuss hat gezeigt, dass durch die geplante drastische Erhöhung der so genannten Haltegebühr für die Saarbahnzüge im Saargemünder Bahnhof durch die französischen Betreibergesellschaften eine wichtige und gut funktionierende grenzüberschreitende Verbindung gefährdet ist. Eine gesteigerte Gebühr um mehr als das Doppelte wäre für die Saarbahn nicht finanzierbar. Viele Arbeitnehmer aus dem benachbarten Frankreich oder auch Menschen die zum Einkaufen nach Saarbrücken kommen, sind jedoch auf diese Verkehrsverbindung angewiesen. Wir fordern Verkehrsminister Maas daher auf, sich nicht mit Briefen zu begnügen, sondern den direkten Kontakt mit dem französischen Verkehrsminister in einem persönlichen Gespräch zu suchen und dabei für eine langfristige, tragfähige Lösung einzutreten. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir in diesem Jahr die deutsch-französische Freundschaft feiern, darf das Projekt Saarbahn auch im Zuge der Völkerverständigung nicht zur Sackgasse werden.“