19. November 2013

Heike Kugler: Forderungen ernst nehmen statt fragwürdigem "Heim-TÜV"

Anlässlich der heutigen Pressemitteilung des Saarländischen Flüchtlingsrates zur geplanten Zertifizierung der Landesaufnahmestelle Lebach erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion im saarländischen Landtag, Heike Kugler: "Wir fordern seit Jahren die Auflösung bzw. doch mindestens die deutliche Reduzierung der Aufenthaltsdauer in der Landesaufnahmestelle Lebach und eine anschließende dezentrale Unterbringung in den Kommunen. Durch die angestrebte Zertifizierung werden die Zustände nicht besser, im Gegenteil, die durch Zertifizierung verausgabten Mittel fehlen an anderer Stelle.“ Es müsse sich etwas ändern in Lebach, dies sei aber nicht durch eine Zertifizierung zu erreichen, sondern müsse im grundsätzlichen Ansatz erfolgen. Kugler weiter: „Daher fordert DIE LINKE erneut die Abschaffung der Lebensmittelpakete und die Einführung von Geldleistungen für ein selbstbestimmtes Leben der Asylsuchenden. Die Zertifizierung kostet Geld. Es wäre sinnvoller, den Forderungen der Betroffenen endlich Gehör zu schenken und hier eine Umsetzung in Betracht zu ziehen. Dies kann Gelder einsparen, wenn es zum Beispiel um den teuren Transport der Essenspakete aus anderen Bundesländern geht."