20. Februar 2014

Barbara Spaniol: Kulturelles Zusammenwachsen mit Frankreich in den Mittelpunkt – Bericht zum Gipfeltreffen im Kulturausschuss gefordert

Vor dem Hintergrund der Vorstellung der „Frankreich-Strategie“ auf dem deutsch-französischen Regierungsgipfel fordert die bildungspolitische Sprecherin, Barbara Spaniol, eine stärkere Schwerpunktsetzung im Bereich der grenzüberschreitenden Kultur. „Wir begrüßen es, dass die Ministerpräsidentin auf dem Regierungsgipfel für ihre „Strategie“ werben wollte. Die übergeordnete Idee des kulturellen Zusammenwachsens gehört für uns als LINKE hier stärker in den Mittelpunkt als Fragen aus rein ökonomischer Sicht. Dazu beantragen wir einen Bericht im nächsten Kulturausschuss.“ Spaniol weiter: „Die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft in allen Facetten sowie die Freude am Lernen der Sprache und in der Begegnung mit der Kultur müssen zentrale Punkte einer „Frankreich-Kampagne“ sein.“ Die Weichen dazu seien schon von früheren Landesregierungen unter anderem mit dem deutsch-französischen Theaterfestival „Perspectives“, mit der deutsch-französischen Hochschule und auch den AbiBac-Schulen mit der Möglichkeit zum deutsch-französischen Abitur richtig gestellt worden. „Hieran gilt es stärker anzuknüpfen. Und wenn nun der Französischunterricht vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule qualitativ und quantitativ stärker ausgebaut werden soll, dann müssen mehr MuttersprachlerInnen eingesetzt werden. Das bedeutet mehr statt weniger Lehrer- und Erzieherstellen. Mit dem geplanten Personalabbau wird die groß angekündigte “Frankreich-Strategie“ wohl kaum umsetzbar sein“, so Spaniol. Die Ministerpräsidentin solle die Ergebnisse ihrer Gespräche beim Gipfeltreffen in Paris im Kulturausschuss des Landtages vorstellen.