21. April 2015

Barbara Spaniol: Nicht nur kürzen und streichen sondern auch in Entwicklungschancen investieren

Zum überarbeiteten Sparprogramm der Saar-Uni erklärt die hochschulpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Barbara Spaniol: „Während die Landesregierung in der Hochschuldebatte völlig konzeptlos agiert und ganz offensichtlich gar nicht weiß, wie der Hochschulstandort Saarland in den nächsten Jahren aufgestellt sein soll, hat die Uni-Leitung nun einen Plan vorgelegt. Die Landesregierung hat die wichtige Diskussion um die Zukunft der Hochschulen stets nur auf Zahlen und Kürzungsbeträge reduziert. Die Uni-Leitung legt nun auch Pläne für den Ausbau der Schwerpunkte vor. Der Uni-Präsident zeigt sich hier als besserer Wissenschaftsminister als es die Ministerpräsidentin ist. Dennoch bleiben die Einschnitte natürlich gravierend. Die Verantwortung dafür trägt die Landesregierung, die mit ihren harten Kürzungsvorgaben die Universität als ein Entwicklungszentrum unseres Landes schwer beschädigt. CDU und SPD rauben dem Land durch das Ausdünnen der Uni wichtige Entwicklungschancen. Das ist verantwortungslos. Zumal jedem klar sein sollte, dass durch das Zusammenstreichen der Hochschul-Mittel die Haushaltsprobleme des Landes nicht gelöst werden können und das Land bereits jetzt weniger Geld für seine Hochschulen ausgibt, als die meisten anderen Bundesländer. Am Beispiel der Universitätsbibliothek sieht man, wie dramatisch die Streichungsvorgaben sind. Dabei ist sie ja auch Landesbibliothek und sollte entsprechend personell ausgestattet sein, um dieser Aufgabe gerecht werden zu können.“