29. April 2015

Astrid Schramm: Verpflichtende Impfgespräche zur Aufklärung über Krankheitsfolgen notwendig

Astrid Schramm, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, begrüßt die Pläne des Gesundheitsministeriums, dass Eltern bei Anmeldung im Kindergarten den Impfstatus ihrer Kinder bekannt geben müssen. „Schwerwiegende und hochansteckende Kinderkrankheiten, wie beispielsweise Masern, dürfen auf keinen Fall als harmlose Kinderkrankheit abgetan werden. Denn gerade für Kleinkinder sind sie besonders gefährlich und können sogar tödlich enden, wie ein Fall in Berlin während der großen Masernepidemie Anfang des Jahres gezeigt hat. Daher ist eine Impfung ab dem 12. Lebensmonat sehr wichtig und dringend zu empfehlen.“ Eine rechtzeitige Impfung biete den notwendigen Schutz, und verhindere Spätfolgen von Kinderkrankheiten. Einen Impfzwang lehne DIE LINKE aber ab. Schramm: „Verpflichtende Impfgespräche zur Aufklärung über die möglichen fatalen Folgen zum Beispiel einer Masernerkrankung sind daher aber dringend notwendig. Diese sollten im Rahmen der Kindervorsorgeuntersuchungen mit allen Eltern verbindlich durchgeführt werden und sind der einzige und beste Weg zu einem vollständigen Impfschutz der Kinder.“