13. Februar 2015

Dagmar Ensch-Engel: Reduzierung des militärischen Fluglärms dringend nötig - die Luft über dem Saarland ist nicht der Truppenübungsplatz Europas!

"Es ist Fastnacht, das Volk lässt es krachen! Die Militärflieger haben schon mal damit angefangen. Am vergangenen Montag gab es gleich zweimal einen Überschallknall kurz hintereinander! Vielleicht wurden dadurch auch mal die lärmresistenten politischen Leistungsträger im Nordsaarland wach und haben zur Kenntnis genommen, dass die Grenzen der Belastbarkeit überschritten sind", so Dagmar Ensch-Engel, umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag. "In den letzten Wochen und Monaten wurden die Anwohner fast täglich beschallt, auch am Wochenende und in der Urlaubszeit! Wie das US-amerikanische Verteidigungsministerium mitgeteilt hat, sollen nunmehr in Spangdahlem wieder A 10-Urankanonenjets und zusätzlich 300 Soldaten stationiert werden, um an der 'Operation Atlantic Resolve' teilzunehmen. Die Anwohner müssen sich deshalb wohl leider zusätzlich zu dem üblichen Fluglärm wieder an das Pfeifen der sogenannten 'Warzenschweine' gewöhnen." Inzwischen seien die A10 in Spangdahlem gelandet, wobei bekannt geworden sei, dass eine Maschine in Amsterdam notlanden musste. "Solche Nachrichten verunsichern die betroffenen Bürgerinnen und Bürger im Nordsaarland noch mehr", so Ensch- Engel. "Anstatt auf die Belange der Anwohner einzugehen, werden die berechtigten Forderungen auf Reduzierung des Fluglärms übergangen! DIE LINKE fordert deshalb erneut die Landesregierung, auf sich auf Bundesebene für eine Reduzierung der militärischen Übungsflüge über dem Nordsaarland einzusetzen."