26. März 2015

Barbara Spaniol: Thüringens Regierung vorbildlich – Schwule und Lesben müssen im ZDF-Fernsehrat vertreten sein

Die Linksfraktion im Landtag des Saarlandes begrüßt die Ankündigung des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (DIE LINKE), eine Vertreterin / einen Vertreter der Lesben und Schwulen in den ZDF-Fernsehrat entsenden zu wollen. Die medienpolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt: „Der ursprüngliche Entwurf für den neuen ZDF-Staatsvertrag sah vor, dass ‚Regional- und Minderheitensprachen‘ im ZDF-Fernsehrat eine Stimme haben, ‚Heimat und Brauchtum‘ auch, moderne Kommunikationsmittel sogar gleich zweimal vertreten sind (‚Digitales‘ und ‚Internet‘), Schwule und Lesben, die einen nicht unerheblichen Anteil an der Bevölkerung stellen, aber überhaupt nicht vorkommen. Dagegen hat sich zu Recht viel Protest geregt. Es war überhaupt nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die gesellschaftlichen Gruppen von den einzelnen Bundesländern ausgesucht worden sind. Gut, dass Bodo Ramelow hier jetzt für Gerechtigkeit sorgt. Ich hätte mir an dieser Stelle auch von der saarländischen Landesregierung mehr Engagement gewünscht. Hier sind wir sind gespannt auf die Antwort der Landesregierung auf unsere entsprechende Anfrage.“