29. September 2015

Astrid Schramm: Vorausschauende Personalplanung bei Homburger Kinderherzchirurgie Fehlanzeige – Elternprotest ernst nehmen

Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag kritisiert, dass es in der Kinderherzchirurgie an der Homburger Uniklinik aufgrund von Personalengpässen vorübergehend keine Operationen geben kann. Die Landesregierung sei in der Verantwortung. An einem Universitätsklinikum müsse es eine angemessene und vorausschauende Personalplanung geben. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion und Landesvorsitzende der Saar-Linken Astrid Schramm erklärt: „Wir werden das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Gesundheitsausschusses setzen. Viele Eltern sind beunruhigt und kaum einer versteht, warum die Wiederbesetzung freiwerdender Arztstellen in der Kinderkardiologie derart holprig verläuft. Solche hoch qualifizierten Ärzte sind ja nicht aus heiterem Himmel einfach so weg. Die Suche nach geeignetem Ersatz hätte offensichtlich früher und professioneller erfolgen müssen. Operationen an einer Kinderherzchirurgie einfach abzusagen ist jedenfalls keine tragbare Lösung. Die Landesregierung muss den berechtigten Eltern-Protest ernst nehmen und für einen Erhalt und angemessene Personalausstattung der Einrichtung sorgen.“