20. September 2018

Ralf Georgi: Landesweite Bädergesellschaft und Landesprogramm wären ein echter Fortschritt

Nachdem die Landesregierung heute auf Antrag der Linksfraktion über ein Bäderkonzept berichtet hat, unterstützt DIE LINKE grundsätzlich die Vorschläge von Innenminister Klaus Bouillon für eine landesweite Bädergesellschaft und ein Sonderprogramm des Landes. Der sportpolitische Sprecher Ralf Georgi: "Die Städte und Gemeinden im Saarland sind hoch verschuldet. Diejenigen mit eigenen Schwimmbädern können sich Betrieb und Instandhaltung oft kaum leisten, in Folge gibt es einen Investitionsstau von über 70 Millionen Euro. Bäder dicht zu machen ist keine Lösung, Eintrittspreise, die sich kaum einer leisten kann, ebenfalls nicht. Deshalb wäre eine landesweite Gesellschaft mit zentraler Beschaffung und Organisation ein Fortschritt. Voraussetzung wäre, dass das Land mitmacht und die Kommunen mit eigenen Bädern nicht allein auf den Kosten sitzen bleiben. DIE LINKE wird bei den Haushaltsberatungen deshalb ein Sonderprogramm des Landes unterstützen. Zu einer landesweiten Bäderplanung gehört aber auch eine deutliche Verbesserung des ÖPNV, damit wirklich jeder Saarländer und jede Saarländerin tatsächlich ein Bad in erreichbarer Nähe zu bezahlbaren Preisen hat. Und natürlich wäre viel mehr Geld auch für öffentliche Schwimmbäder da, wenn Millionen-Einkommen, -Vermögen und -Erbschaften gerecht besteuert würden."