19. Juni 2018

Barbara Spaniol: CDU und SPD sollten Warnungen des Uni-Präsidenten ernst nehmen – mehr Geld für die Universität

DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung auf, die Warnungen des Uni-Präsidenten ernst zu nehmen und die Mittel für die Universität deutlich zu erhöhen. Die hochschulpolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt: „Dass CDU und SPD der LINKEN nicht glauben, ist das eine. Aber wenn auch der Uni-Präsident eindringlich warnt, dass die Saar-Uni auf Bundesebene den Anschluss verlieren wird, wenn das Land die Mittel nicht erhöht, dass dann das Sparprogramm verschärft werden müsste und die Schließung einzelner Bereiche auf dem Campus unvermeidlich sei, darf die Regierung das nicht einfach ignorieren. Schon jetzt leidet die Attraktivität des Hochschulstandortes durch die verheerenden Kürzungsvorgaben von CDU und SPD. Die Zahl der Studierenden geht zurück, das Studienangebot muss zurückgefahren werden. Im Wettbewerb mit anderen Standorten fällt das Saarland damit zurück. Diese Kürzungspolitik ist auch im Hinblick auf die weiteren  Entwicklungsmöglichkeiten unseres Landes fahrlässig.“ Dass die Uni-Leitung mit dem ‚Zukunftskonzept 2030‘ einen Ausbau der wissenschaftlichen Schwerpunkte in den Blick nehmen will, ohne dass dies zu Lasten anderer Bereiche auf dem Campus erfolgen soll, sei der richtige Weg. „Es wäre wünschenswert, wenn auch die Landesregierung einmal den Blick über den Tellerrand von Schwarzer Null und Schuldenbremse wagen und eigene Zukunftskonzepte vorlegen würde“, so Spaniol abschließend.