22. Oktober 2013

Barbara Spaniol: Kaputtsparen der Saar-Uni verhindern – Studierendenproteste unterstützen

Angesichts angekündigter Proteste gegen geplante Haushaltskürzungen an der Universität fordert die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Barbara Spaniol, erneut die Rücknahme des „hochschulpolitischen Kaputtspar-Programms” der Koalition. „Wir befürchten einen dramatischen Rückbau unserer Saar-Universität um circa 20 Prozent, der der Voll-Uni an die Substanz geht. Das ist ein verheerendes Signal für den Wissenschaftsstandort Saar. Die einseitigen Sparvorhaben der Landesregierung dürfen so nicht hingenommen werden.“ Bis zu 60 Professuren und ca. 4500 Studienplätze stehen nach Angaben der Uni auf der Kippe, Fächer vor Schließungen. Die Chancen auf weitere Mittel aus dem Hochschulpakt werden sinken. Zudem drohe offenbar ein zusätzlicher Abbau von mindestens 200 Stellen. Spaniol dazu: „Damit verliert der Uni-Standort seine Qualität. Sogar die Wiedereinführung von Langzeitstudiengebühren ist zu befürchten.“ DIE LINKE fordere ein klares Bekenntnis für eine breit aufgestellte, zukunftsfähige Universität. Auch sei die Philosophische Fakultät kein Steinbruch und die zunehmende prekäre Beschäftigung an der Uni müsse eingedämmt werden. ”Statt die Zukunft des Landes zu sichern, legt die Koalition die Sparaxt an die Schulen und die Universität. Wir fordern erneut finanzielle Planungssicherheit für die Uni und unterstützen die geplanten Studierendenproteste“, so Spaniol abschließend.

Quelle: http://www.linksfraktion-saarland.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/barbara-spaniol-kaputtsparen-der-saar-uni-verhindern-studierendenproteste-unterstuetzen/