10. November 2015

Barbara Spaniol und Ralf Georgi: Gelungene Inklusion an Saar-Schulen nur mit mehr Personal möglich

Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag erneuert ihre Forderung nach zusätzlichem Personal an den Schulen im Land, um die Inklusionsziele erreichen zu können. Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt: „Ohne zusätzliche Lehrerstellen bleibt Inklusion an unseren Schulen nur ein schönes Wort. Wir LINKE haben darum immer gesagt: Neue, zusätzliche Aufgaben können nur mit zusätzlichem Personal gemeistert werden. Es war gut, dass der Bildungsminister nun den verfehlten Lehrerstellen-Abbau auf Eis gelegt hat und für zusätzlich zu unterrichtende Flüchtlingskinder zusätzliche Stellen schaffen will. Wir brauchen aber noch mehr - gerade auch mehr Förderlehrer, Sozialarbeiter und Psychologen, sowie kleinere Klassen mit mehr individueller Betreuung, das nutzt allen Kindern." Der behindertenpolitische Sprecher  Ralf Georgi ergänzt: „Die Lehrerverbände haben Recht mit ihrer Kritik an der Inklusions-Verordnung. Es darf nicht dazu kommen, dass Förderschullehrer an Regelschulen fast ausschließlich die Regelschullehrer beraten und gar keinen Kontakt mit den Kindern selbst haben. Teilhabe ist kein großzügiges Geschenk, das Menschen ohne Behinderung gewähren können, wenn die Kassenlage es erlaubt.“

Quelle: http://www.linksfraktion-saarland.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/browse/2/artikel/barbara-spaniol-und-ralf-georgi-gelungene-inklusion-an-saar-schulen-nur-mit-mehr-personal-moeglich/