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17. September 2018

Jochen Flackus: CDU und SPD müssen für mehr Transparenz bei der Sport-Förderung sorgen - Saar-Sport darf nicht Spielball der politischen Interessen der Regierungsparteien bleiben

Nachdem der Landessportverband bei seiner Mitgliederversammlung am Sonntag eine neue Führung gewählt hat, fordert DIE LINKE im Landtag des Saarlandes die Landesregierung erneut auf, für mehr Transparenz bei der Sportförderung zu sorgen. Der parlamentarische Geschäftsführer Jochen Flackus, der auch stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum System der Sportförderung ist: „Es ist ja gut, wenn der neue LSVS-Präsident mehr Transparenz verspricht. Wir sind gespannt, was daraus folgen wird. Das alleine reicht aber nicht aus. Die Versammlung hat die Chance vertan, die verkrusteten Strukturen zu verändern und damit Konsequenzen aus dem Finanzskandal zu ziehen. Es kann doch nicht sein, dass nur alle drei Jahre Mitgliederversammlungen stattfinden und die Verbandsmitglieder nur alle drei Jahre über die Finanzen informiert werden. Es ist auch unverständlich, warum der LSVS nicht wie Landesgesellschaften alle paar Jahre den Wirtschaftsprüfer wechselt, um dafür Sorge zu tragen, dass immer wieder ein Fachmann unbelastet und mit frischem Blick auf die Finanzen schaut. Die Saarländerinnen und Saarländer, die in den Sportvereinen aktiv sind, können nicht verstehen, warum die Förderung des Saar-Sports weiterhin in Hinterzimmern und unter reger Beteiligung und Einflussnahme von Politikern der Regierungsparteien geschieht, statt wie in anderen Bundesländern offen und transparent unter den Augen der Öffentlichkeit von den gewählten Volksvertretern nach klaren Regeln. Hier muss die Landesregierung endlich handeln. Denn der Saar-Sport darf nicht zum Spielball der politischen Interessen der Regierungsparteien werden.“