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18. Dezember 2017

Oskar Lafontaine: Bessere Bedingungen an den Schulen gibt es nur mit einer gerechten Reichen-Besteuerung

Nach dem Brandbrief der Lehrerinnen und Lehrer der Gemeinschaftsschule Bruchwiese und ähnlich deutlicher Kritik von Kollegien anderer Schulen fordert DIE LINKE mehr Personal an den Schulen, eine stärkere Sprachförderung und eine bessere Verteilung von Schülern mit Förderbedarf auf die Schulen. Oskar Lafontaine: „Es ist unverantwortlich, dass die Landesregierung nicht ausreichend Abhilfe geschaffen hat, obwohl sie seit längerem Kenntnis über die Zustände hat. Die Situation an den Schulen ist unhaltbar. Es ist aber nicht in erster Linie das Verschulden des Bildungsministers, sondern geht zu einem erheblichen Teil auf das Konto von Bundeskanzlerin Merkel und der CDU. Denn mit einem krampfhaften Festhalten an schwarzer Null und Schuldenbremse und einer sturen Verweigerung einer gerechten Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Vermögen und -Erbschaften können die Integration der Flüchtlinge und ihrer Kinder nicht gelingen und die Rahmenbedingungen an den Schulen nicht verbessert werden. Nötig sind mehr Lehrer, Förderschullehrer, Sozialarbeiter und Psychologen an den Schulen - vor allem an den Gemeinschaftsschulen und Grundschulen - und kleinere Klassen. Viele Eltern sind verständlicherweise verunsichert, wenn über 70 Prozent der Schüler Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Hier muss es vorab mehr Sprachförderung sowie eine bessere Verteilung der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf geben."<xml></xml>