19. Juni 2016

Ralf Georgi: Land muss bei Finanzierung bedrohter Tierheime einspringen - Mittelfristig ist Bund in Verantwortung

Angesichts der finanziellen Notlage der Tierheime in Homburg und Niederlinxweiler erneuert die Linksfraktion im Saarländischen Landtag ihre Forderung nach einer bedarfsgerechten Finanzierung der Tierheime im Land. Der tierschutzpolitische Sprecher Ralf Georgi erklärt: „Die Landesregierung darf nicht tatenlos zusehen, wie die beiden wichtigen Einrichtungen pleitegehen, sondern muss kurzfristig einspringen. Über Tierschutz darf man nicht nur reden, sondern muss auch die Einrichtungen, die im Sinne des Tierschutzes arbeiten, mit ausreichend finanziellen Mitteln ausstatten. Mittelfristig ist natürlich der Bund in der Pflicht. Er muss dafür sorgen, dass die Kommunen vor Ort auch die Tierheime finanziell absichern können." Georgi erinnert daran, dass CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag versprochen haben: "Wir werden gemeinsam mit den Ländern und den Kommunen die Initiative ergreifen, um das Problem überfüllter Tierheime anzugehen." Doch bislang sei nichts passiert. "Jetzt den schwarzen Peter den einzelnen Kommunen zuzuschieben, hilft nicht weiter. Denn die Städte und Gemeinden haben die grössten finanziellen Probleme aufgrund der völlig falschen Steuerpolitik der letzten Jahre, für die Union, SPD, FDP und Grüne im Bund gleichermaßen die Verantwortung tragen", so Georgi abschließend.

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