5. Juni 2015

Ralf Georgi zum Tag des Hundes: Giftköder-Frühwarnsystem und Befreiung für Hartz-IV-Bezieher von der Hundesteuer

Anlässlich des Tages des Hundes am Sonntag fordert der tierschutzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Ralf Georgi, erneut ein effektives öffentliches Frühwarnsystem für Giftköder im Saarland. „Tierhalter müssen davor gewarnt werden, wenn irgendwo vergiftete oder mit Rasierklingen versehene Köder ausliegen, durch die Hunde und Katzen aber auch Dachse, Füchse, Marder und Wildschweine qualvoll zu verenden drohen. Das wäre beispielsweise durch eine öffentliche Internetseite oder eine App möglich, in die Landesbehörden, Polizei und Revierleiter Informationen einspeisen. Ein solches System fehlt bislang völlig.“ Hundebesitzer, die arbeitslos werden und Hartz IV beziehen, dürften nicht gezwungen werden, ihren Hund in ein Tierheim zu geben. „Es muss sichergestellt werden, dass sie ihr Tier auch mit Hartz IV versorgen können und beispielsweise von der Hundesteuer befreit werden. Dies darf nicht von der Einsicht der jeweiligen Gemeinde abhängen, sondern muss bundesweit einheitlich im Sinne von Mensch und Tier geregelt werden.“ Georgi schlägt außerdem vor, dass für Hunde, die aus dem Tierheim kommen, einen Preisnachlass bei der Hundesteuer gewährt wird. „So könnte man den Anreiz erhöhen, sich ein Tier aus dem Tierheim zuzulegen und dadurch letztlich auch die Unterbringungskosten der Heime senken. Zahlreiche Gemeinden, wie etwa Beckingen, haben dies erfolgreich vorgemacht.“

 

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