5. Juni 2015

Astrid Schramm: Eine Krankenversicherung für Alle!

Nachdem der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung mit steigenden Beiträgen rechnet, fordert die Linksfraktion im Saarländischen Landtag eine generelle Umkehr in der Gesundheitspolitik. Die gesundheitspolitische Sprecherin Astrid Schramm erklärt: „Union und SPD haben die Arbeitgeber entlastet und die Versicherten einseitig belastet. Alle Beitragssteigerungen zahlen die Versicherten alleine, das ist ungerecht und muss geändert werden. Die drohende Beitrags-Steigerungswelle belegt erneut, wie nötig eine solidarische Bürgerversicherung ist, in die wirklich jeder einzahlt. Denn das jetzige Zwei-Klassen-System führt nur dazu, dass die privaten Kassen nur die Besserverdienenden  versorgen und sich um Einnahmen keine Gedanken machen müssen, die gesetzlichen Krankenkassen mit denselben Kosten aber ohne Reiche und Beamte als Beitragszahler auskommen müssen. Das kann nicht gut gehen. Eine gute Gesundheitsversorgung darf kein unerschwinglicher Luxus werden. Deshalb brauchen wir eine Kasse für alle. Wenn auch Kapitaleinkünfte und hohe Einkommen von allen in Deutschland lebenden Menschen in die gesetzliche Krankenversicherung einbezogen würden, dann könnte der Beitragssatz deutlich fallen und gleichzeitig könnten alle Zuzahlungen abgeschafft werden.“