25. Juni 2021

Astrid Schramm: "Entscheidung der Landesschiedskommission, mich aus der Partei DIE LINKE werfen zu wollen, ist dreist und wird keinen Bestand haben"

Zur Entscheidung der Landesschiedskommission der Partei DIE LINKE im Saarland, sie aus der Partei ausschließen zu wollen, erklärt Astrid Schramm, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Saarländischen Landtag: "Die Entscheidung der von Thomas Lutze 'installierten' Landesschiedskommission, deren ehemaliger Vorsitzender ein Drogendealer war,  ist so lächerlich wie vorhersehbar. Ich habe es als ehemalige Landesvorsitzende als meine Pflicht angesehen, gegen das Betrugssystem von Thomas Lutze und seinen Mitarbeitern Neumann anzugehen, um weiteren Schaden von unserer Partei abzuwenden. Dass diejenigen, die für diese Betrügereien verantwortlich sind und die Landesschiedskommission 'installiert' haben, mich deshalb aus der Partei werfen wollen, ist mehr als dreist, angesichts der Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft nach Vorermittlungen mittlerweile ein Ermittlungsverfahren gegen Lutze wegen Urkundenfälschung eingeleitet hat. Dieser Versuch, die Aufdeckung des Betrugssystems zu verhindern, wird keinen Erfolg haben. Bezeichnend ist, dass die Landesschiedskommission bis heute noch keine schriftliche Begründung für ihre abstruse Entscheidung liefern konnte. Ich gehe fest davon aus, dass die Bundesschiedskommission die Entscheidung dieser sogenannten Landesschiedskommission aufheben wird."