16. November 2017

Astrid Schramm und Barbara Spaniol: Wieder Leben in den Pingusson-Bau bringen

Nachdem die Landesregierung im Ausschuss für Bildung, Kultur und Medien heute auf Antrag der Linksfraktion über die Nutzung des leerstehenden Pingusson-Baus für Kultur-Veranstaltungen berichtet hat, fordert DIE LINKE im Landtag die Regierung auf, den Botschafter-Flügel bald wieder für das Kultusministerium zu nutzen. Außerdem sollten auch künftig Kulturveranstaltungen im Pingusson-Bau stattfinden können. Die Fraktion begrüßt entsprechende Ankündigungen der Regierungsvertreter im Ausschuss. Die Abgeordnete Barbara Spaniol erklärt: „Das Hin und Her bei der Produktion des Theaterkollektivs Korso-op und die kurzfristige Absage waren unverständlich und ärgerlich. Deshalb ist es erfreulich, dass im kommenden Jahr beim Projekt ‚Resonanzen‘ im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres ECHY mehrere Veranstaltungen in diesem geschichtsträchtigen Zeugnis deutsch-französischer Geschichte stattfinden sollen. Es bleibt zu hoffen, dass es hier nicht auch wieder im letzten Moment Bedenken seitens des Bauministeriums gibt.“

Die Abgeordnete Astrid Schramm ergänzt: „Der Pingusson-Bau ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Nachkriegsmoderne, ein Schatzkästlein, das nicht weiter einfach verfallen darf. So schön der leerstehende Bau auch als Kulisse für künstlerische Aufführungen ist, er sollte doch bald saniert und wieder täglich genutzt werden. Ein erstes wichtiges Signal, dass es der Landesregierung ernst ist mit der Sanierung, wäre eine Nutzung des Botschafterflügels durch das Kultusministerium."