22. Mai 2019

Barbara Spaniol: Kein Wahlkampf auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler – nötig sind kleinere Klassen an allen Gemeinschaftsschulen und mehr Personal

DIE LINKE kritisiert Pläne der CDU, rund 100 Lehrer-Stellen nicht wieder zu besetzen ebenso wie die Weigerung des Bildungsministers, die Klassengröße auch für Schulen, die keine gebundene Ganztagsschulen sind, auf 23 abzusenken. „Dass gerade eine Schule wie die Rastbachtalschule in Saarbrücken-Malstatt, die mit vielen Herausforderungen umgehen muss und dabei beachtliches leistet, keine kleineren Klassen bekommen soll, ist absolut unverständlich“, erklärt Barbara Spaniol, die bildungspolitische Sprecherin. „Vor allem in besonders belasteten Schulen brauchen wir mehr Lehrkräfte, mehr Unterstützungspersonal und kleinere Klassen. Es darf nicht länger der Rotstift sein, der Bildungspolitik macht. ‘Bildung first‘, das sollte eigentlich eine der Lehren aus den Brandbriefen und Überlastungsanzeigen aus den Grund- und vor allem Gemeinschaftsschulen sein. Die GEW kritisiert zu Recht, dass das Saarland an öffentlichen Bildungsausgaben am zweitwenigsten von allen Bundesländern bereitstellt. Hierfür tragen CDU und SPD gemeinsam die Verantwortung, auch wenn jetzt kurz vor dem Wahltag am Sonntag noch einmal ein Streit inszeniert wird. Es ist schon bezeichnend, dass für Rüstung oder Steuergeschenke für Millionäre zig Milliarden da sind, für unsere Schulen und unsere Kinder aber nicht. CDU und SPD sollten ihren peinlichen Streit auf dem Rücken der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler beenden und auch nach dem Wahltag für mehr Personal an den Schulen sorgen."<xml></xml>