10. Juni 2018

Dagmar Ensch-Engel: Eichenprozessionsspinner bekämpfen

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich witterungsbedingt im Saarland weiter aus. Dazu Dagmar Ensch-Engel, die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag:
„Der Schädling befällt nicht nur Bäume im Wald , sondern auch in Parkanlagen, Gärten und Baumalleen, wie jetzt zum Beispiel in Saarfels. Sie besitzen Brennhaare, die zu Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden bis hin zu erheblichen allergischen Reaktionen führen können, wenn Menschen und besonders Kinder mit ihnen in Kontakt kommen. Experten schätzen  das Gesundheitsrisiko als sehr hoch ein und zwar für Mensch und Tier. Die abgebrochenen Brennhaare der Raupen können sich  durch Windeinfluss schnell und großräumig verbreiten und verursachen Beschwerden beim bloßen Hautkontakt. Darüber hinaus verbleiben sie lange an Ort und Stelle und können noch nach Wochen eine  Gesundheitsgefährdung darstellen. Aus meiner Sicht gibt es dringenden Handlungsbedarf, in Form von Meldebögen und Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger, damit möglichst  kein Kontakt mit der Raupe stattfindet, aber auch die Behörden umgehend  informiert und mit der Bekämpfung tätig werden können.“ Des Weiteren fordert Ensch-Engel eine sorgfältige Abwägung beim Einsatz von Pestiziden. „Es gilt, das Risiko einer Gesundheitsgefährdung zu minimieren, ohne dass die Belastung durch Insektizide zu groß wird.“<xml></xml>