3. April 2018

Dagmar Ensch-Engel: Jede Gefahr für Bürger in Kleinblittersdorf muss ausgeschlossen werden

DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert eine unabhängige Überprüfung der Gewässer in Kleinblittersdorf. Die umweltpolitische Sprecherin Dagmar Ensch-Engel erklärt: „Wenn Bürgerinnen und Bürger in eigenen Untersuchungen deutlich erhöhte Aluminiumwerte feststellen, darf der Umweltminister dies nicht einfach abbügeln. Es reicht nicht aus, dass das Ministerium auf unterschiedliche Höchstwerte bei stehenden und bei fließenden Gewässern verweist und eine Verunreinigung mit großen Aluminium-Mengen durch Regen für unwahrscheinlich hält. Aufgabe eines Umweltministers ist es nicht, irgendwelchen Chemiefirmen einen Persilschein auszustellen, sondern mögliche Gefahren durch Überprüfungen auszuschließen oder abzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger sind verständlicherweise besorgt und wollen wissen, wie es zu den hohen Aluminiumwerten kommt und ob dadurch eine Gefahr für ihre Gesundheit besteht. Jede Gefahr für die Menschen in Kleinblittersdorf und Umgebung muss ausgeschlossen werden, ebenso wie eine Verunreinigung der Gewässer durch das Aluminiumwerk Fonderie Lorraine. Es ist daher richtig, dass der Bürgermeister die Gewässer noch einmal überprüfen lassen will, aber der Umweltminister kann sich hier auch nicht einfach wegducken.“