1. Dezember 2014

Giftköder – tödliche Fallen für Tiere

Immer wieder schockieren Berichte über vergiftete oder mit Rasierklingen versehene Köder, die Hunde und Katzen qualvoll verenden lassen. Dachse, Füchse, Marder und Wildschweine können ebenfalls Opfer der tödlichen Fallen werden.

Ich frage daher die Regierung des Saarlandes:

1.
Wie viele Fälle der Hunde-, Katzen, oder Wildtötung bzw. -vergiftungen durch präparierte Köder sind der Landesregierung bekannt? Wie hat sich die Anzahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt? Wie schätzt die Landesregierung die Dunkelziffer ein?

2.
Kristallisieren sich Regionen heraus, in denen sich das Vorkommen der Köder häuft und wenn ja, welche sind dies?

3. Konnten Täterinnen und Täter in den vergangenen zehn Jahren gestellt werden und wenn ja, welche Strafe wurde jeweils verhängt?

4.
Plant die Landesregierung Warnsysteme, die via Internet, Handy-App, oder/ und sozialen Netzwerken Tierhalterinnen und Tierhalter (über den Radius der Warnungen seitens des Saarforstes auf seiner Homepage) bei Bekanntwerden vor Gefahrenorten warnt?

5.
Sieht die Landesregierung Möglichkeiten effektiver als bisher gegen die Täter vorzugehen?