29. August 2018

Astrid Schramm: Patienten und Pflegekräfte schützen – mit Personaluntergrenzen, die den tatsächlichen Bedarf abdecken!

DIE LINKE im Saarländischen Landtag begrüßt die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Spahn, per Verordnung Untergrenzen für vier pflegeintensive Krankenhausbereiche vorgeben zu wollen, hält die geplanten Zahlen aber – mit Ausnahme der für Intensivstationen - für längst nicht ausreichend. „10 Patienten pro Pflegekraft tagsüber und 24 im Nachtdienst sind viel zu viel“, sagt Astrid Schramm, die gesundheitspolitische Sprecherin. "Damit kann die Lage weder für die Beschäftigten noch für die Patientinnen und Patienten verbessert werden. Vielmehr würden diese Schlüssel die schlechte Personalausstattung in unseren Krankenhäusern noch regelrecht gesetzlich legitimieren. Eine gute Pflege braucht deutlich mehr – und nicht nur in vier Krankenhausbereichen, sondern in allen!“