15. November 2017

Lebensmittelkontrollen im Saarland

In der jüngsten Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt – zuletzt beim sogenannten Fipronil-Eierskandal - dass die Behörden dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher höchste Priorität einräumen müssen.

Es muss ein effektives System der Kontrollen in den Bereichen Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Pflanzenschutz u.ä. geben, um gegen Risiken zu schützen, die sich aus Verstößen gegen Vorschriften in den Bereichen Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Veterinär- und Pflanzenschutz ergeben.

Daher frage ich die Landesregierung:

1.
Wie viele Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittelrückstände in Obst und Gemüse für Konsumenten gab es im Zeitraum 2012 - 2017? Wie viele Proben und Parameter wurden dabei jeweils pro Jahr untersucht mit welchen Ergebnissen? (bitte auflisten)

2.
Wie viele Untersuchungen auf Arzneimittelrückstände in tierischen Lebensmitteln für Konsumenten gab es im Zeitraum 2012 - 2017? Wie viele Proben und Parameter wurden dabei jeweils pro Jahr untersucht mit welchen Ergebnissen? (bitte auflisten)

3.
Wie viele Weinproben wurden im Zeitraum 2012 – 2017 untersucht? Wie viele Proben und Parameter wurden dabei jeweils pro Jahr von wem untersucht mit welchen Ergebnissen? (bitte auflisten)

4.
Wie hat sich die im Jahr 2015 angekündigte Kooperation bzgl. der Weinanalytik mit Rheinland-Pfalz entwickelt?

5.
Wie viele Eier-Proben sowie Ei-haltige Lebensmittel (Nudeln, Backwaren, Eierlikör) wurden im Jahr 2017 von wem auf Fipronil untersucht?

6.
Wie viele Eier-Proben stammten davon aus saarländischer Produktion? Wer hat diese Untersuchungen zu welchem Zeitpunkt durchgeführt? Welche Ergebnisse wurden festgestellt?

7.
Waren saarländische Unternehmen von Rückruf-Aktionen von mit Fipronil belasteten Eiern und/oder Ei-haltiger Lebensmittel betroffen? Falls ja, wie viele Rückruf-Aktionen gab es und von wem wurde der Rückruf initiiert?