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3. Dezember 2018

Barbara Spaniol: Saarländische Beamtinnen und Beamte dürfen nicht länger schlechter gestellt bleiben

Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Absenkung der Eingangsbesoldung für Beamtinnen und Beamte in Baden-Württemberg für verfassungswidrig erklärt hat, fordert DIE LINKE im Saarländischen Landtag auch für das Saarland ein Auslaufen dieser Kürzungs-Regelung. Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt: „Seit CDU, Grüne und FDP diese Kürzung 2010 durchgedrückt haben, hat DIE LINKE ihr Ende gefordert. Schließlich wird das Land als Arbeitgeber so immer unattraktiver und viele junge Beamte wandern dann lieber in andere Länder ab, etwa ins benachbarte Rheinland-Pfalz. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile ja auch schon Ausnahme-Regelungen, angefangen von den Berufsschul- bis zu den Grundschul-Lehrkräften, weil diese besonders schwer zu finden sind. Mit dieser Kürzung treibt man engagierte Nachwuchskräfte aus dem Land. Bevor unser Land noch weiter zurückfällt, sollte die Kürzung generell aufgehoben werden. Denn auch in anderen Bereichen fällt es immer schwerer, ausreichend Bewerber zu finden. Nicht umsonst haben sich etwa bei der Polizei die Bewerberzahlen inzwischen mehr als halbiert. Die Beschäftigten im Saarland dürfen für dieselbe Arbeit nicht länger schlechter gestellt werden als ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Bundesländern.“