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10. Dezember 2019

Barbara Spaniol: Schulen brauchen angesichts wachsender Herausforderungen auch mehr Personal

„Es sollte jedem klar sein, dass die Schulen im Land immer neue Aufgaben und wachsende Herausforderungen nicht mit dem vorhandenen Personal bewältigen können. Die Gewerkschaft GEW und der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband haben hier völlig Recht. Wer zu Recht die Inklusion an den Regelschulen auf den Weg bringt und sieht, dass immer mehr Kinder an den Schulen Förderbedarf haben oder die deutsche Sprache nicht beherrschen, der kann nicht ernsthaft einen geringeren Bedarf an Lehrpersonal erwarten.“ Mit diesen Worten unterstützt Barbara Spaniol, die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, die Kritik der GEW und des SLLV an den Berechnungen der Kultusministerkonferenz. „Die Gesellschaft driftet immer weiter auseinander. Wir haben Schulen wie die Kirchberg-Schule in Saarbrücken, wo inzwischen 80 Prozent der Kinder aus einem so einkommensschwachen Elternhaus kommen, dass sie vom Entgelt für die Schulbuchausleihe befreit sind. An anderen Schulen muss rund die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erst einmal Deutsch lernen. Eine Lehre aus den Brandbriefen und Überlastungsanzeigen muss doch eine angemessene Personalisierung sein. Wir brauchen mehr Lehr- und Unterstützungspersonal, also mehr Lehrkräfte, sozialpädagogisches und psychologisches Fachpersonal an unseren Schulen. Es ist völlig absurd, dass für Aufrüstung und Krieg in den kommenden Jahren weitere 35 Milliarden Euro vorhanden sein sollen, für die Schulen und die Zukunft unserer Kinder aber kein zusätzlicher Cent!“

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